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Die Dubrow

  




...die Perle im Landkreis Dahme-Spreewald

Orte im Schenkenländchen




Das Schenkenländchen
übt einen besonderen Reiz auf seine Bewohner und Gäste aus.
Hier erlebt man Natur pur, besonders auch in der nahen Dubrow !
Fließe, Sumpf- und Niederungsgebiete, Seen und Flüsse im Zusammenspiel mit Wäldern , Wiesen und Heidelandschaften.Mutter Natur, ein wahrer Meister !


Beiderseits der Dahme dehnt sich mit Wäldern und kleinen Seen das Schenkenländchen aus, so genannt, weil große Teile des Landstrichs den Schenken von Landsberg gehörten, die einst auf der Wasserburg Teupitz ihren Sitz hatten.

Groß Köris und Klein Köris sind Treffpunkt vieler Touristen und Urlauber, denn die Orte sind von malerischen Seen und ausgedehnten Wäldern umgeben. In Groß Köris und Klein Köris befindet sich eine Schiffsanlegestelle.

Die Pferdehöfe in Klein Köris und Löpten werden gern besucht. Sehenswert ist die Groß Köriser Dorfkirche, die Ausgrabungsstätte "Germanische Siedlung" in Klein Köris und die Zugbrücke über den Ziegelgraben, der Schulzensee und Moddersee verbindet. Im Schenkenländchen verstecken sich weitere kleine Orte mit zum Teil großem geschichtlichen Hintergrund, die zu einem Besuch einladen: Schwerin am Teupitzer und Schweriner See, Münchehofe mit der sehenswerten Klosterkirche und dem Gutspark, Halbe mit malerischen kleinen Tonseen und dem Waldfriedhof, der letzten Ruhestätte tausender Gefallener der letzten Kriegstage im Jahre 1945. Weiterhin Briesen mit seinem renovierten Schloss und dem "Tropical Islands".

Landkreis Dahme-Spreewald (LDS)

Gesamtfläche ca. 226.093 ha
- Wald ca. 102.082 ha
- Wasser ca. 9.198 ha
- Naturschutzgebiet ca. 19.000 ha
- 6 Landschaftsschutzgebiete
- ca. 157.341 Einwohner
- Kreisstadt ist Lübben/Spreewald (Lubin)


Der Landkreis Dahme-Spreewald erstreckt sich südlich der Bundeshauptstadt Berlin, vom seenreichen Dahmeland, zu den Ausläufern des niederen Fläming bis weit in den Spreewald. Unendliche Wälder, Wiesen und die Flüsse Dahme und Spree prägen die Landschaft.

Das Dahme-Seengebiet erstreckt sich von der südlichen Hauptstadtgrenze bis nach Märkisch Buchholz - Tor zum Spreewald. Der anmutige Fluss Dahme schlängelt sich durch das Schenkenländchen bis zur Teupitz-Köriser Seenkette, vorbei an Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen, Eichwalde.






Als Theotor Fontane 1880 von Köpenick aus mit dem Segelschiff "Sphinx" auch die Gegend um Groß Köris bereiste, waren es nicht die damals gerade mal 415 Einwohner des kleinen Fischerdorfes, die seine Aufmerksamkeit erregten, sondern die hölzerne Portalzugbrücke. Im vierten Band seiner "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschreibt er sie mit wahrer Begeisterung.
Man kann es nur ahnen:
54 Meter lang und 17 Meter breit überspannt sie
noch heute den Groß-Körisschen-Graben.
Die Zugklappe hat eine Länge von 20
und eine Breite von 13 Metern.



Hölzerne Portal-Zugbrücke in Groß Köris Das Bild stammt von einer Postkarte vom Juni 1922: "Gruß aus Groß-Köris (Kr. Teltow) Zugbrücke am Gasthof zum "Grünen Baum" Auf der Rückseite heißt es: "Gasthof zum grünen Baum billigstes Logierhaus für Wassersportfreunde und Sommergäste"




Anlege- und Badestelle
auf dem Hölzernen See
 
Kanu auf dem
Hölzernen See
 
Vor der Königseiche
in der Dubrow
 
 





Historisches
Im Jahre 1328 verpfändete der Markgraf Ludwig von Brandenburg die Lausitz mit dem Herrschaftsgebiet Teupitz an den Herzog Rudolf von Sachsen.
Mit diesem Zeitpunkt beginnt die vierhundertjährige Herrschaft der "edlen Schenken von Landsberg und Seyda".
Sie waren von dem Markgrafen von Landsberg mit dem erblichen Hofamt des Schenken und dem Ländchen Tupds belehnt worden und führten einen aufrechtschreitenden gekrönten schwarzen Löwen auf silbernem Grund im Wappen.
Die Herrschaft Teupitz umfaßte zu dieser Zeit 16 Ortschaften mit der Burg und Stadt Teupitz als Mittelpunkt.
Die Einwohnerzahl aller 16 Orte betrug 157 Bauern und 81 sogenannte Kossäten, also landlose Bauern.
Am Ende ihrer Herrschaft besaßen die Schenken von Landsberg bereits 36 Orte, sieben Mühlen und zwei Schäfereien und zählten zu den größten Grundbesitzern der Mark Brandenburg.
Im Dreißigjährigen Krieg verwüsteten schwedische und kaiserliche Truppen das
Schenkenländchen.
Kriegsfolgen, Verschwendung und Mißwirtschaft führten zu Verkauf und Verpfändung großer Ländereien.
Der letzte der Schenken, Alexander Schenk von Landsberg verkaufte 1717 Stadt und Burg Teupitz sowie den Rest des Schenkenländchens für 54.000 Taler an den preußischen König Friedrich Wilhelm I.
Mit Ludwig Alexander erlischt 1720 das Geschlecht der Schenken, das Schenkenländchen hört auf zu bestehen und wird königliches Jagdrevier


Wappen Amt Schenkenländchen




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